00:00:08: Ein Übungsgelände bei Neubrandenburg.
00:00:18: Zeltestehen, Funkgeräte knistern Menschen in Einsatzjagden bewegen sich durch eine Lage die zum Glück nur gespielt ist.
00:00:26: Das sind verletzten Darsteller Jede Menge Tragen und knappe Kommandos.
00:00:31: Was von außen nach Chaos aussieht läuft wie am Schnürchen Jeder Handgriff, der sitzt.
00:00:37: Mittendrin mein heutiger Gast.
00:00:39: für Julius Abad ist das die erste große Übung in seiner neuen Rolle.
00:00:44: Ich stehe am Rand, sehe ihm zu und denke, wenn es jemals ernst wird will ich genau diese Leute
00:00:50: haben!
00:00:51: Die Medical Task Force rückt an, wenn das normale nicht mehr reicht.
00:00:57: Wenn eine Lage größer wird als die Kräfte vor Ort sie tragen können um in Versorgung keine Selbstverständlichkeit mehr erst.
00:01:04: Julius kennt diese Welt von innen.
00:01:07: Seit fast zehn Jahren ist er dabei, vom Schul-Sanitätsdienst bis zum Landesausbilder.
00:01:13: Seit Ende vormundzwanzig verantwortet er die MTF bei uns hier im Landesverband.
00:01:18: Neu in der Rolle und schon jetzt einer, der unsere Arbeit mit seiner Erfahrung schärft!
00:01:24: Wie viel Vorsorger steckt in einer Einheit?
00:01:26: Von der die meisten nie etwas hören?
00:01:29: Reden wir darüber.
00:01:30: Julius herzlich willkommen zu Kreuz & Quer
00:01:34: Danke.
00:01:35: Julius, du warst noch in der Schule als du dich entschieden hast anderen deinem Alter dachten an Bundeswehr?
00:01:43: Du bist zum Roten Kreuz.
00:01:45: was hat ich damals gepackt?
00:01:46: Mir hat damals vor allem der Gedanke gepacket dass das für mich Sicherheit nicht selbstverständlich ist so.
00:01:51: Ich wollte nicht nur zuschauen War schon auch privat damals eine andere Struktur unterwegs.
00:01:56: irgendwie Gut man macht das ja ehrenamtlich meistens privat.
00:02:00: In der Feuerwehr war ich in einer Wasserrettung.
00:02:03: Aber ich wollte irgendwie da auch noch meinen Beitrag leisten und mich weiterbilden, wachsen.
00:02:08: Und mich auch irgendwie formen.
00:02:11: Wie du schon sagtest, früh war es für mich klar, dass ich nicht zur Bundeswehr gehen will.
00:02:18: Dass ich mich eher für das Humanitäre-Ernamnt entscheiden wollte.
00:02:21: Da bin ich an der... An meiner Schule gab's halt ein Schulsanitätsdienst vom Jugend Rotkreuz.
00:02:25: Da lag man Fly House von der medizinischen Taskforce damals.
00:02:29: Das hat mich total beeindruckt, weil es auch noch im Aufbau war.
00:02:33: Es ist nicht so wie andere gewachsene Strukturen und man tritt einfach nur ein und ist dabei.
00:02:38: Du wolltest mitgestalten?
00:02:39: Ich wollte mit gestalten!
00:02:40: Und genau das hatte ich da die Chance gehabt und konnte es halt mitformlich intensiver einbringen und das hat mich sofort überzeugt.
00:02:48: Dann habe ich über die Jahre dann Verantwortung genommen.
00:02:50: Das war dann ungefähr zum Jahr zwei Tausend Sechzehn.
00:02:52: Ich bin dann immer weiter reingegangen, in das Landesausbildungsteam mit rein.
00:02:57: Für den Bereich der ganzen Gefahrgut und Gefahrstoffe CBRN.
00:03:01: Und ja, da hatte ich letztes Jahr die ehrenvolle Möglichkeit gehabt, meinen Ehrenamt zum Hauptamt zu machen.
00:03:05: Jetzt sitze ich heute!
00:03:07: Jetzt bist du mein Kollege?
00:03:08: Jetzt
00:03:08: bin ich dein Kollege.
00:03:09: Sehr schön.
00:03:11: Julius ... Wenn Leute MTF hören, denken die meisten an Hochwasser- und an Sturm, an Katastrophenschutz.
00:03:18: Du sagst, dass ist höchstens die halbe Geschichte.
00:03:21: Erklärte der Nachbarin im Gartenzaun, wofür gibt es die Medical Task Force?
00:03:26: Der Begriff und der Name mag auch sehr sperrig sein.
00:03:29: Es wurde schon oft gefragt was soll das jetzt wieder, dieses englische... Das kommt vielleicht aus dem Projekt gedankene Task Force, die sich da Anlass bezogen und eine zeitlich begrenzt für ne Sonderaufgabe zusammensetzt.
00:03:40: Ich würde sagen, die MTF oder einfache auch ist erst mal kein Ersatz für den Katastrophenschutz vor Ort.
00:03:46: Das muss man schon verstehen.
00:03:48: Es ist kein Lückenfüller, sie kommt ursprünglich aus dem Bereich des Zivirschutzes.
00:03:53: Ehrlich gesagt geht es eigentlich um die Frage wie versorgen wir Menschen medizinisch wenn sehr viele betroffen sind?
00:04:01: Wenn Infrastruktur nicht mehr zulässig oder gar nicht zuverlässig funktioniert?
00:04:07: Oder wenn normale Strukturen, die wir haben absolut überlastet sind aufgrund der Lage?
00:04:11: und Da ist die MTF in der Idee, die Antwort auf diese Frage.
00:04:16: Aus dem Konzept ergeben sich dann drei Kernfähigkeiten, die wir dort sozusagen auf die Straße bringen wollen.
00:04:24: Wir wollen halt viele Patientinnen und Patienten behandeln können, wir wollen sie auch über größere Entfernung transportieren können und sofern es notwendig ist, auch diese Verletzten dekontaminieren.
00:04:35: Das heißt von Verunreinigungen sozusagen befreien... passieren könnten, wenn es eine Situation gibt wo's dann zum Kontakt mit Gefahrstoffen kam.
00:04:44: So und natürlich helfen halt diese Fähigkeiten auch im Hochwasser oder am Sturm oder bei Großveranstaltung und also was halt also bei eher so klassischen Katastrophenlagen wie man sie wahrnimmt weiter.
00:04:56: aber der Ursprung ist halt deutlich größer gedacht und als zusätzliche bundesweit einsetzbare sanitätsdienstliche Einheit Mit diesen Fähigkeiten, die dafür da sind, wenn das normales System nicht mehr funktioniert.
00:05:10: Ich glaub, der Nachbarin im Gartenzaun hat's verstanden?
00:05:13: Jeder ist erst mal erschlagen, weil es nichts Typisches ist.
00:05:16: Ein Rettungswagen kann man eher greifen oder die Drehleiter einer Feuerwehr ... Die MTF ist schon eine Spezialeinheit aber sie hat Fähigkeit, die man sehr gut universell einsetzen kann.
00:05:27: Aber man darf ihre Herkunft nicht vergessen.
00:05:30: Es hat gerade schon angeklungen.
00:05:31: Lange Zivilschutz nach Kalten Krieg und Vorreden im Keller.
00:05:37: Jetzt, das ist ja deine und wirst du es bestätigen nicht nur meine sondern auch deine Wahrnehmung steht das Thema wieder auf jeder Tagesordnung.
00:05:45: Julius wären wir vorbereitet wenn es ernst wird?
00:05:49: Wir sind nicht bei null so.
00:05:50: wir sind aber auch nicht da wo wir hin wollen.
00:05:52: in den ganzen Konferenzen und Symposien, die ich jetzt mit meiner neuen Rolle auch besuchen darf.
00:05:57: Und muss ... ist dieser Begriff Perception die Wahrnehmung?
00:06:00: Ist ja wieder ein ganz toller neuer Begriff.
00:06:03: Perceptions
00:06:03: everything!
00:06:05: Vorher war es Resilienz.
00:06:06: Jetzt kommt Perzeption in meine Wahrnehnung der Begriff dann plötzlich neu.
00:06:11: Das hat sich natürlich geändert, absolut.
00:06:13: Deutschland hat starke Strukturen und sehr viele engagierte Menschen.
00:06:17: Aber gerade Zivil-Schutz stellt Fragen, anders sind als im Alltag.
00:06:24: Es geht nicht nur darum, ob der Rettungswagen kommt oder ich meinen Bett im Krankenhaus habe, weil er muss irgendwo hinfahren.
00:06:32: Sondern es geht darum, dass Kommunikation, Strom, Kraftstoff, Kliniken, Personal und Versorgungsketten gleichzeitig belastbar sind.
00:06:40: bei außergewöhnlichen Lagen.
00:06:42: Und Krieg ... und kriegt bedingte Auswirkungen, also Gefahren die damit irgendwie einhergehen sind solche Lagen.
00:06:50: Die dann diese Strukturen gleichzeitig belastbar machen.
00:06:53: Und für uns oder in meinem Verständnis ist halt dieses Vorbereiten.
00:06:57: Wir arbeiten dort an sogenannten Zeitvorteilen Denn im Einsatz läuft die Zeit immer gegen uns.
00:07:03: Das kann jeder jede Führungskraft kann das bestätigen.
00:07:07: Die Zeit läuft im Einsatz immer gegen.
00:07:10: Je früher wir wissen, was passiert und wer verfügbar ist, welches Material am Ende einsatzbereit ist.
00:07:16: Und welche Wege funktionieren nicht nur Straßenwege sondern auch Kommunikationswege Schnittstellen, desto größer bleiben dann unsere Handlungsspielräume im Einsatz.
00:07:28: Deshalb müssen wir jetzt Alamierungswege üben, Führungsstrukturen ... Wir müssen ganz viele Leute ausbilden oder Themen noch identifizieren die wir noch nicht ausgebildet haben.
00:07:38: ausbilden müssen, um unseren Auftrag zu erfüllen.
00:07:41: Material in Schnittstellen muss alles vorher besorgt angekommen sein und auch geschult sein und nicht nur Hinstellen bitte stellen sondern auch irgendwie die Leute, die damit arbeiten sollen auch fähig machen dass sie damit arbeiten können.
00:07:52: das muss geübt sein.
00:07:53: und es ist nicht alles weil Papier toll ist weil man das auf Konzepte schreibt sondern weil halt jede ungeklärte Frage im Einsatz Zeit kostet.
00:08:03: und ich glaube wir wachen gerade auf.
00:08:06: Bei jedem ist inzwischen angekommen, dass die Friedensdividende vorbei ist.
00:08:10: Dass wir da neue Zeiten haben nicht mit dem Ziel, dass Schwarz und Phantasien eintreten.
00:08:16: Aber gut vorbereitet zu sein?
00:08:17: Ja, nur wach zu sein ist halt nicht alles.
00:08:22: Vorbereitete zu sein heißt, dass wir heute Zeit gewinnen müssen, damit sie uns im Ernstfall nicht fehlt.
00:08:28: Du hast das vorhin auch schon kurz angedeutet.
00:08:30: Dein Spezialgebiet ... CBRN.
00:08:33: Richtig ausgesprochen?
00:08:34: Genau, richtig!
00:08:35: Es
00:08:35: geht um Einsätze bei den Gefahren in der Luft liegen die man nicht sieht und die man auch nicht riecht Lagen in denen fast nichts mehr selbstverständlich ist.
00:08:43: Julius Was macht es mit Menschen, die freiwillig für so etwas üben?
00:08:49: Genau um kurz noch fährt zu sein, also dieses cbn steht halt für chemisch biologische radiologische und nukleare gefahren.
00:08:55: Man kennt das noch von damals als abc.
00:08:58: da war das immer oft als atomarbiologe.
00:09:00: chemisch abgekürzt ist jetzt der neue begriff.
00:09:02: der hat einfach nochmal ein bisschen komplexer da ist.
00:09:04: er wird jetzt immer häufiger auftreten.
00:09:06: aber warum sind cbn lagen?
00:09:07: die sind die sind.
00:09:08: sie sind besonders weil die Gefahr oft unsichtbar ist.
00:09:12: Sie muss nicht nur Luft sein, sie kann auch im Wasser sein und an Kleidung anhaften.
00:09:17: Also gibt es viele Möglichkeiten wie das passieren kann.
00:09:21: Oft sieht man sie halt nicht, man riecht sie nicht unbedingt.
00:09:24: Trotzdem kann sie gefährlich sein.
00:09:26: Der Spruch Grüße an meinen Chilelehrer in dem Fall.
00:09:28: Paracelsus macht das Gift, aber hier genau das Thema.
00:09:33: Genau diese Tatsache verändert alles.
00:09:36: Man kann dann nicht einfach loslaufen und helfen?
00:09:38: was ja eigentlich in unserer Natur liegt, unser ganzen Ehrenamtlichen.
00:09:41: Dass wir da sind um wirklich anzupacken und das funktioniert nicht so ganz man muss kontrolliert arbeiten, man muss Schutzmaßnahmen einhalten Man muss vor allem sauber kommunizieren ist das A&O Und auch dem Team vertrauen.
00:09:53: Das ist eine große Vertrauensgeschichte, weil man hier kein Einzelkämpfer und Team heißt nicht toll an anderer Macht.
00:09:58: Sondern da ist es halt wirklich wichtig, dass man da zusammenarbeitet.
00:10:02: Und das ist natürlich für ehrenamtliche Anspruchsvoll.
00:10:04: Das muss man ganz klar sagen.
00:10:06: Weil sie üben nicht, weil einfach nur Katastrophen spannend sind sondern Sie wollen halt auch im Ehrenabend vorbereitet sein.
00:10:14: Da zeigt CBN sehr deutlich... dass es hier nicht um Hellentum geht, sondern um Disziplin.
00:10:20: Um die Ausbildung und auch die Verantwortung, die man dabei hat.
00:10:23: Deswegen finde ich das Thema immer sehr spannend, das zu beleuchten, weil's halt eben nicht der Standard ist.
00:10:30: Das was ich von dir wahrnehme du bist ja jetzt schon seit wann bist du da?
00:10:33: Du bist seit einem halben Jahr dreivierteljahr.
00:10:35: Genau, seit
00:10:36: Anfang des Jahres.
00:10:37: Und du bist auch schon jetzt schon sehr gut vernetzt und bist auch tief drin im Thema.
00:10:41: Julius, du baust gerade einen Fundament für die nächsten Jahre Und du kennst die Lücken von ihnen.
00:10:47: Was wünschst du dir von der Politik?
00:10:49: und das heut noch
00:10:50: fehlt?
00:10:51: Ich muss fairerweise sagen, die Lückern kennt man inzwischen.
00:10:54: Man versteht sie aber mal besser auch.
00:10:56: Trotzdem hat man Wünsche und Anregungen, wo man manchmal auch leicht frustriert ist.
00:11:03: Wenn man sagt es könnte uns müsste und sollte uns dürfte ... Wenn man da Wünsche oder Punkte äußern dürfte, wär's vor allem Verlässlichkeit!
00:11:12: an die Politik.
00:11:13: Das ist mir eines der ganz wichtigsten Themen, weil der Bevölkerungsschutz, der funktioniert nicht in Legislaturperioden, sondern so eine Einheit wie die MTF ist.
00:11:22: jetzt seit ... Wir hatten vor ein paar Jahren jetzt das zehnjährige Sorge gehabt.
00:11:26: also wir sind ja echt auch lange schon im Aufbau und die baut sich halt auch... Also wir werden auch nicht irgendwie in ein, zwei Jahren fertig sein.
00:11:31: Es wird auch noch ne Zeit in Anspruch nehmen!
00:11:33: Und man hält diesen Aufbauprozess Den hält man nicht mit Sonntagsregeln irgendwie einsatzbereit.
00:11:40: Wenn die Politik wirklich ernsthaft will, dass solche Strukturen auch wirklich funktionieren dann brauchen wir eine dauerhafte Finanzierung Wir brauchen klare Zuständigkeiten und auch realistische Anforderungen Also dieser Verlässigkeitthema.
00:11:54: Der zweite Punkt den ich da auf alle Fall habe ist Dass wir müssen offen darüber sprechen was zu einer Einheit wirklich leisten kann.
00:12:02: Dann es hilft halt niemanden, wenn wir auf dem Papier irgendwelche Fähigkeiten stehen.
00:12:07: Ich ja gerade beschrieben habe auch die aber in der Realität dann wegen fehlender Fahrzeuge und klarer Zuständigkeiten, fehlende Ausbildung oder einfach Personalmangel weil wir hauptamtlich so wie ehrenamtlich einfach da nicht belastbar ab rufbar sind.
00:12:20: Das bringt uns dann gar nichts.
00:12:21: Einsatzfähigkeit muss dafür messbar gemacht werden, sie muss überprüfer gemacht werden und da müssen wir es auch ehrlich beschreiben und auch mit den Konsequenzen leben.
00:12:28: Uns ehrlich ins Gesicht gucken und nicht einfach nur einen Sachbericht toll schreiben sondern wir müssen dann sagen okay hier haben wir Bedarf, da müssen jetzt investieren.
00:12:34: Mit Arbeit, mit Geld, mit was auch immer!
00:12:37: Und der dritte Punkt ist dann der Umgang mit dem Ehrenamt denn so eine ehrenamtliche Einsatzkraft das ist keine unendliche Ressource.
00:12:44: also Ich weiß ja selber, weil ich jahrelang dabei bin.
00:12:47: Deswegen kann ich es nur bestens verstehen Wir haben Familie Berufe Studium Schichtdienste und irgendwie eigene Belastungen die einfach im Leben halt auftreten.
00:12:55: Und wenn wir wirklich wollen dass diese Menschen langfristig Verantwortung übernehmen Dann müssen halt die Rahmenbedingungen dazu passen.
00:13:01: der nicht der ehrenamtliche muss sich ans Ehrenamt anpassen Sondern das Ehrenamten an den ehrenamblichen.
00:13:05: Das dürfen wir halt nicht vergessen.
00:13:07: und Dazu zählt halt Ausbildung Ausstattung Anerkennung Freistellung, Versicherung.
00:13:12: Wie kommuniziere ich das über?
00:13:13: Also wie spreche ich den Ehrenamtlichen an?
00:13:16: Das sind alles keine Nebenthemen in meiner Wahrnehmung und ist Voraussetzung dafür dass wir damit wirklich arbeiten.
00:13:21: Und zuletzt wünsche ich mir, dass der Zivierschutz nicht dann erst wichtig wird wenn die Lage bereits eskaliert.
00:13:28: Ist ja leider oft auch so, dass wenn eine Katastrophe aufkommt Auf einmal, zwanzig, einundzwanzig nach der A-Flut.
00:13:35: Auf einmal Hochwasserthema ganz ganz wichtig.
00:13:38: Auch richtig, dass das dann wichtig ist Wenn man spätestens nach der Katastrophe das nicht aufgreift, wäre ja noch viel schlimmer.
00:13:46: Aber leider tritt dann so eine Katastrophendemenz ein und lässt es in Vergessenheitsgeraden.
00:13:54: Diese gute Vorsorge, die wir hier investieren wollen, sieht man im Alltag kaum.
00:14:00: Deswegen ist jetzt meiner Wahrnehmung, dass diese deswegen von der Politik oft unterschätzt wird, weil man sie eben nicht sieht.
00:14:09: Aber wenn wir sie halt erst dann aufbauen, wenn wir Sie brauchen.
00:14:12: Gerade bei solchen Einheiten sind wir einfach zu spät.
00:14:17: Also für mich heißt es weniger Symbolpolitik mehr Strukturarbeit und nicht nur Fragen was im Ernstfall gebraucht wird sondern jetzt heute die Voraussetzungen schaffen damit's auch wenn wir gebrauchten werden funktioniert.
00:14:31: Das ist ein sehr gutes Schlusswort unter guter Appell!
00:14:34: Ja, die Medical Task Force arbeitet für einen Tag.
00:14:37: Der hoffentlich Julius nie kommt!
00:14:39: Aber du sagst ja Vorbereitung ist alles und genau deshalb arbeitet sie heute.
00:14:44: Julius?
00:14:44: Danke dass du uns mitgenommen hast.
00:14:47: Gerne.
00:14:47: Du hörst jetzt zu und denkst wow ich will mitmachen dann melde dich bei uns.
00:14:52: wir freuen uns wenn du dabei bist.
00:14:55: danke
00:14:55: gerne.
00:14:57: Kreuz und Quer der Podcast des DHK in Mecklenburg-Vorpommern.
00:15:03: Wir treffen uns zweimal im Monat hier.
00:15:06: Zusammen reisen wir durch die Vielfalt unseres roten Kreuzes, du willst dabei sein?
00:15:10: Dann melde dich bei mir!
00:15:12: Lass uns zusammen auf diese Höhereise gehen.
00:15:14: Bereit?
00:15:15: Dann freue ich mich auf deine Geschichte in Kreuz und Quer.