Mitten im Maschinenraum: next level Ehrenamt
133 Rotkreuzler aus Mecklenburg-Vorpommern in einem Raum. Ideen prallen aufeinander, Notizen wachsen an den Wänden, Gespräche überlagern sich.
Hier wird Ehrenamt neu gedacht. Unsere Zukunftstage waren kein gemütlicher Workshop – eher ein intensiver Denkraum – ein Maschinenraum im besten Sinne. Im Zentrum stand eine Frage: Wie bleibt Engagement stark in einer Welt, die immer schneller wird?
Köpfe rauchten, Ideen flogen durch den Raum. Wir widersprachen, bauten Gedanken weiter, lachten – und schauten ehrlich hin.
Denn Ehrenamt ist keine romantische Idee. Es ist die Frage, wie Menschen heute Zeit, Kraft und Herz für andere einsetzen können – und was wir verändern müssen, damit Engagement auch morgen funktioniert.
Und trotz all der Arbeit lag etwas in der Luft: Leichtigkeit. Rückenwind für unser Deutsches Rotes Team in Mecklenburg-Vorpommern – und damit fürs Ehrenamt.
Mitten in diesem Trubel habe ich mir einen der Köpfe hinter dem Wochenende vors Mikro geholt: Felix Bäsell, Ehrenamtskoordinator im DRK-Kreisverband Rügen-Stralsund.
Wir sprechen über Tradition und Aufbruch, über notwendige Veränderungen – und über das, was bei aller Digitalisierung bleibt. Oder wie Felix es im Gespräch auf den Punkt bringt: „Wir können die besten Tools entwickeln – aber ohne Mensch geht es nicht.“
Eine Folge über Gemeinschaft, Verantwortung – und darüber, wie Ehrenamt auch morgen funktioniert.
Drei Gedanken aus dem Gespräch mit Felix: • Ehrenamt ist das Fundament des DRK: Ohne Engagement vor Ort funktioniert Hilfe nicht – ob im Katastrophenschutz, in der Wasserrettung oder in der sozialen Arbeit. • Das DRK muss moderner werden: Nach über 150 Jahren braucht es neue Wege, mehr Zusammenarbeit und mutigere Strukturen. • Am Ende entscheidet der Mensch: Tools und Konzepte helfen – aber ob Menschen bleiben, entscheidet, ob es menschelt.
Kommentare
Neuer Kommentar