DRK kreuz & quer

Transkript

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00:00:05: Rhythmuskontrolle durchführen.

00:00:08: Also ich möchte auch einfach was bewegen, ich möchte auch einfach was mit verändern

00:00:11: und

00:00:12: ich finde es auch wichtig, dass jeder sich ein Stück weit engagiert, weil nur dann kann das ganze System auch funktionieren.

00:00:18: Und weiter geht's.

00:00:19: Teil zwei unseres Recaps von Kreuz und Quer.

00:00:23: Nach einmal nehmen wir Fahrt auf Quer durch MV.

00:00:26: Wir blicken mit Stolz auf starke Geschichten von Bevölkerungsschutz bis Krankenhausreform.

00:00:32: von Kita bis KI, von Feldküche bis Wasserwacht, zwei Jahre Podcast, dreinfünfzig Folgen und jede zeigt auf ihre Art, wie viel Kraft in unserem Kreuz steckt.

00:00:43: Eins noch, bevor du reinhörst, mit diesem zweiten Teil schließen wir unser Podcast ja ab und gehen gemeinsam in die Weihnachtszeit.

00:00:53: Jetzt ist Zeit zum Durchatmen, zum Auftanken, zum Freuen auf das, was da noch kommt.

00:01:00: Wir hören unserem neuen Jahr wieder.

00:01:02: Bleib neugierig, engagiert und vor allem gesund.

00:01:06: Bis bald bei Kreuz und Quer.

00:01:09: Ich bin Antje.

00:01:10: Das hier ist mein Herzensprojekt.

00:01:13: Gemeinsam mit dir und den Kollegen will ich der Welt zeigen, was wir alles Gutes tun.

00:01:19: Warum wir machen, was wir machen.

00:01:22: Kreuz

00:01:23: und Quer.

00:01:24: Der Podcast des Roten Kreuzes.

00:01:26: Herzlich willkommen.

00:01:28: Da wir mehrere Leute aus mehreren Berufsschichten sind, wir haben alles, nur keine Köche.

00:01:33: Und das funktioniert.

00:01:34: Das funktioniert.

00:01:36: Willkommen in der Feldküche.

00:01:39: Es riecht nach Einsatz und Eintopf.

00:01:42: Katastrophenschutz geht auch durch den Magen.

00:01:45: Stefan und sein Team in Neubrandenburg servieren von siebenhundertsechzig Boletten bis Hühnersuppe für die Seele.

00:01:52: Immer heiß, immer mit Herz.

00:01:55: Ja, Feldküche.

00:01:56: Auch so ein DRK-Ding.

00:01:58: Auch

00:01:58: bekocht in einer angesprochenen Notlage, Krisenlage, hatten wir letztes Jahr einen Einsatz für ein Flüchtlingsheim hier nach Herburg-Stagart, wo Nationalitäten sind, die keinen Schweinefleisch essen, tagelang in der Kälte saßen wegen Stromausfall.

00:02:13: Eine schnelle Reaktion war die berühmt-berüchtigte Hühnersuppe.

00:02:17: Geht schnell, macht satt und schmeckt.

00:02:20: Und ist auch was für die Seele.

00:02:22: Ohne für die Seele, ganz wichtig.

00:02:23: Wahnsinn,

00:02:23: wir seid ja vielseitig unterwegs.

00:02:26: Ich kann nur sagen, was mir nicht hilft, dass es Panik und Leute, die nervös werden.

00:02:31: Viele Köche verderben den Brei, ist auch an der Feldküche nicht anders.

00:02:34: Kurze Orientierung, kurzes Feedback.

00:02:36: Wer macht was?

00:02:38: Und auch in seinem Team kann man sich verlassen.

00:02:41: Die wichtigsten drei Dinge, die ich einpacke, sind eigentlich vier, zwei Kinder, eine Ehefrau und ein Hund, wenn ich zu Hause bin.

00:02:47: Und dann hoffe ich, dass ich zumindest die ... Wir haben so eine Schublade, wo ...

00:02:56: Das sagt Christian Pegel, unser Innenminister.

00:03:00: Mit ihm sprach ich über Bevölkerungsschutz, klar und nahbar.

00:03:04: Der Minister macht deutlich, wenn die Serene holt, reicht es nicht nur das Fenster zu schließen.

00:03:10: Vorräte, Warn-Apps und ein starkes Ehrenamt, das ist wichtig.

00:03:15: Und Resilienz, also Widerstandskraft, beginnt bei dir selbst jedem Einzelnen.

00:03:22: Echt hat er.

00:03:24: Wenn jeder wenigstens bei sich zu Hause ausreichend Vorräte hätte, habe ich genug Wasser zu Hause, habe ich genug Dosen zu Hause, habe ich das, was lange hält, was man sich irgendwo hinstellen kann, aber was es da ist, wenn ich es brauche und was ich vielleicht auch zubereiten kann, ohne dass der Gasofen funktioniert oder aber der Elektro her damit wir uns geholfen.

00:03:44: und das Gleiche gilt, ich sage mal, für die kleine Hilfstasche, dass ich die wichtigsten Dokumente mit einem Griff mitnehmen kann, plus Hund und Familie.

00:03:52: Dieses Ehrenamt soll ja auch Spaß machen.

00:03:55: Und von der Freude, die die anderen haben, darf ich zum Glück ein Teil haben und was mitnehmen.

00:03:59: Es steckt an und es soll auch Spaß machen, weil du spürst da, wie viel Spaß nicht nur dem Beteiligten das Zusammensein macht, da ist ja auch eine Gruppendynamik drin.

00:04:07: Sondern dass die eben für diese Aufgabe brennen, dass sie auch für das Üben brennen.

00:04:11: Also da spielen dann oft sozusagen auch fachliche Dinge eine Rolle.

00:04:15: Wir helfen da, wo die Not am größten ist und nicht da, wo vielleicht das größte politische Interesse ist.

00:04:21: Christoph Junen verantwortet im Generalsekretariat in Berlin die internationale Zusammenarbeit des Roten Kreuzers.

00:04:28: Von Gaza bis Syrien, von der Ukraine bis Sudan, er nimmt uns mit in die Einsätze, in den Mut mitten durchs Chaos führt und Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

00:04:41: Über vierzig Länder, Millionen Menschen und ein Ziel.

00:04:45: Glebte Solidarität.

00:04:48: Menschsein eben.

00:04:50: Im vergangenen Jahr sind bei einer dreihundert humanitärenhelfende weltweit im Einsatz, also während sie versuchten, anderen Menschen zu helfen, getötet worden.

00:05:02: Es gibt offensichtlich immer weniger... Respekt vor den Menschen, die versuchen, anderen Menschen zu helfen.

00:05:11: Es sind ja alles Personengruppen, die im humanitären Völker recht einen besonderen Schutz genießen, die also eigentlich extra gut geschützt sein sollten.

00:05:22: Rotkreuz und Rot Halbmond lebt nicht von Menschen wie mir, die ... irgendwo in andere Länder reisen und was tun, sondern das lebt halt von den Menschen vor Ort, von den Freiwilligen vor Ort, dort wo sonst keiner ist.

00:05:36: Das Schönste ist, dass man wirklich mit Gleichgesinnten, mit Sportlern den Tag verbringen kann und gemeinsam kämpfen muss.

00:05:43: Komm, lass uns um die Seenblatt radeln, mit Ronny Stier.

00:05:47: Er bringt die rot-weiße Powertrope des roten Kreuzes auf die Strecke.

00:05:52: Dreihundert Kilometer Seenrunde per Rad.

00:05:55: Schweiß- und Muskelkarte inklusive.

00:05:57: Wenn die DRK-Kolonne im Trikot durch die Dörfer rollt, gibt es Applaus und eine leckere Kuchenpause.

00:06:04: Und ein Team, das zeigt, ob Makathonläufer, Rettungsdienste oder Pflegekraft.

00:06:09: Hier treten alle im selben Takt.

00:06:12: Das nenne ich mal gelebtes Employeebranding.

00:06:15: Bist du nächstes Jahr dabei?

00:06:17: Sport verbindet, das ist nicht einfach nur eine Phrase, das ist tatsächlich so.

00:06:22: Und man ist natürlich am Ende des Tages unheimlich stolz, gemeinsam diese Tour geschafft zu haben.

00:06:28: Also das macht den besonderen Spirit aus, wenn man wirklich gemeinsam als Team rangeht und gemeinsam kämpft und sich gemeinsam unterstützt.

00:06:36: Es ist für mich natürlich auch persönlich ganz wichtig, dass DRK an so einem Tag auch zu repräsentieren als Mannschaft, weil wir als DRK-Kreisverband Meekleburgel sehenplatte.

00:06:48: an diesem Tag auch wirklich als Mannschaft auftreten.

00:06:50: Und es gibt nicht so viele Mannschaften, die so kompakt und so in der Größe auftreten wie wir als DHK.

00:06:57: Und das sieht schon immer sehr schön aus, wenn wir da mit unseren Klamotten den ganzen Tag durch die verschiedenen Städte fahren.

00:07:03: Da kann man wirklich stolz auf sein.

00:07:05: Das ist für mich auch ein persönliches Anliegen des DHK, da zu repräsentieren.

00:07:10: Wir können nicht erwarten, dass es uns allen gut geht und dass wir es allen schön haben, ohne etwas dafür zu tun.

00:07:17: Das war ein aufwührendes Gespräch mit Frau Dr.

00:07:19: Heike Spieger.

00:07:21: Sie leitet im Generalsekretariat beim DHK in Berlin den Bereich Nationale Hilfsgesellschaft.

00:07:27: Und sie weiß, wie verletzlich unser deutsches Land ist.

00:07:31: Für sie ist klar, Bevölkerungsschutz muss neu gedacht werden.

00:07:35: Vom Ahrteil bis zum Operationsplan Deutschland zeigt sie, dass Katastrophen und Zivilschutz zusammengehören.

00:07:43: Und sie waren deutlich.

00:07:45: Weg mit der Vogelstrauß-Mentalität.

00:07:47: Krisen verschwinden nicht, nur weil man nicht hinschaut.

00:07:52: Was für ein Gespräch.

00:07:54: Und eindrucksvolle Frau.

00:07:56: Und im Juli... Da passierte dann eben die Überflutungskatastrophe im A-Teil, was geografisch ganz nah am Bundesamt ist.

00:08:07: Und das war eigentlich so eine Zeit, wo mir das so besonders bewusst ist, dass wir erstens ein hochkomplexes System in Deutschland haben.

00:08:17: und dass das nicht mehr so funktionieren wird in Zukunft.

00:08:21: Und wir werden auch nicht so strikt zwischen Katastrophenschutz und Zivilschutz unterscheiden können in Zukunft, einfach weil wir mehr im Zivilschutz tun müssen.

00:08:33: Wir müssen uns immer so verhalten, dass wir von außen, von dritten auch als neutral handelnd wahrgenommen werden.

00:08:42: Wenn wir wahrgenommen werden als eine Rotkreuz-Gesellschaft, die sich nicht neutral verhält, Dann führt das dazu, dass andere von außen ihr Vertrauen in das DRK als neutral handelnde Rot-Kreuz-Gesellschaft verlieren und dann zum Beispiel Zugang verweigern.

00:09:02: Also alles, was ich ausprobiere auch mit Kindern, das müssen meine Kinder erst mal testen.

00:09:07: Sie lebt's vor.

00:09:08: Luise Bernd ist Kita-Fachbatterin und Mutter von drei Kindern.

00:09:13: Für Luisa ist Kita kein Aufbewahrungsort, sondern ein Ort, an dem Kinder ernst genommen werden.

00:09:19: Mit all ihren Fragen, ihre Neugier und ihrer Stärke.

00:09:24: Pädagogen, die Haltung zeigen, machen den Unterschied.

00:09:27: Und begleiten Kinder Tag für Tag mit Freude und stärken ihr ureigenes Wesen.

00:09:33: Das eine ist Neugier

00:09:34: und das haben

00:09:34: die von Anfang an.

00:09:35: Wir müssen nur aufpassen, dass wir denen das nicht aberziehen

00:09:38: und unsere ...

00:09:39: Systeme, auch das Schulsystem sind oft so angelegt,

00:09:42: dass

00:09:42: wir den Kindern die Neugier aber ziehen.

00:09:45: Unsere Welt ist

00:09:47: im Moment nicht besonders freundlich.

00:09:48: Und was

00:09:49: ich glaube auch

00:09:50: wichtig ist, sind die Themen Menschlichkeit und Resilienz.

00:09:56: Wir brauchen ganz viel

00:09:56: Widerstandskraft.

00:09:58: Und um selbstfreundlich zu bleiben, müssen wir gut mit uns sein und müssen gut lernen, wie wir auf uns aufpassen

00:10:05: und unsere

00:10:06: Freude erhalten.

00:10:08: Man begreift nach und nach, dass die Reform auf dem Papier einfacher aussieht als jener Praxis ist.

00:10:14: Uff!

00:10:15: Großes Thema.

00:10:16: Die Krankenhausreform.

00:10:18: Uwe Borchmann ist Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

00:10:23: Und er weiß, dass die Reform für ein Flächenland wie unseres mehr Fragen als Antworten bringt.

00:10:29: Auf Vorhaltefinanzierung, Fachkräftemangel oder Rettungsdienst.

00:10:33: Kleine Häuser bleiben unverzichtbar.

00:10:36: Er kämpft für eine Reform mit Augenmaß und für Strukturen, die Patienten wirklich helfen.

00:10:44: Momentan ist die Vorhaltefinanzierung einfach falsch gedacht.

00:10:49: Sie ist vollständig an die Fallzahlen gekoppelt.

00:10:52: Sie ist mit Mindestvorhaltemengen kombiniert, der für unser Bundesland und unsere geringe Menschenzahl völlig unrealistisch ist und wird deswegen eher zu einem Chaos in der Versorgung führen, als dass sie zu einer Grundfinanzierung der Daseinsvorsorge führt.

00:11:10: Anders als in NRW können wir keine kleinen Häuser schließen, weil wir sie für die Notfallvorsorge für die Grundversorgung brauchen.

00:11:17: Und das ist einfach eine ganz besondere Aufgabe in der Zuweisung der sogenannten Leistungsgruppen, die wir in unserem Bundesland nicht ohne Ausnahmeregelungen bewältigen können.

00:11:27: Mit diesen Ausnahmen sollte es aber auch gelingen, unsere kleinen Standorte im Land für die Versorgung der Bevölkerung zu erhalten.

00:11:35: Wenn wir frühzeitig für uns definieren, wo uns KI weiterhelfen soll, dann kann sie das begleiten tun.

00:11:40: Sie darf nicht unseren Job übernehmen.

00:11:41: Das steht auch nicht

00:11:42: an.

00:11:44: Von Chatbots bis VideoKI.

00:11:46: Mein ehemaliger Kollege Jobstöche zeigt, was künstliche Intelligenz heute schon drauf hat.

00:11:52: Jobst macht klar.

00:11:53: KI kann viel erleichtern.

00:11:55: Vom Sprachtraining bis zur Pflege.

00:11:58: Aber sie ist nur so gut, wie wir sie steuern.

00:12:01: Sonst übernimmt der Algorithmus das Steuer.

00:12:04: Willst du das?

00:12:05: Und an der Stelle höre ich dann ganz häufig, boah, das geht wirklich.

00:12:09: Oder, da spart so viel Zeit.

00:12:11: Und da merkt man schon, dass sich da was bewegt im Kopf und dass die Teilnehmenden häufig schon ihre eigenen täglichen Arbeiten, ihre Workflows, daraufhin überprüfen, ob die nicht KI-gestützt, deutlich abgekürzt werden können.

00:12:23: Vor allen Dingen so die nicht-vergnügungs- steuerpflichtigen Dinge, die einfach nur Zeit rauben, aber eigentlich auch von einem gut trainierten Frettchen gemacht werden können.

00:12:31: Die große Gefahr ist, glaube ich, da naiv reinzustarten und zu sagen, ich hau da alles an Informationen rein, das kann schon nichts passieren.

00:12:37: Datenschutz in Wind zu schießen, sich keinerlei Gedanken zu machen, was passiert mit den Daten, sich keinerlei Gedanken zu machen, ob es vielleicht technische Limitierungen gibt, die zu falschen Antworten führen können.

00:12:47: Es ist auch wirklich super wichtig, beides zu betrachten und auch Ängste ernst zu nehmen.

00:12:52: Also wenn es Teilnehmende gibt, die sagen, mir macht das irgendwie einfach Sorgen und Angst, dann finde ich wichtig, dass die Ängste abgebaut werden, die Risiken identifiziert und dann kann man für dich damit arbeiten.

00:13:02: Da kriegt man schon Gänsehaut, wenn die Leute am nächsten Tag mit der Packung Eis vorbeikommen und einfach Danke sagen, dafür machen wir das.

00:13:08: Lukas ist Wasserwachtler mit Herz und Seele.

00:13:11: Mit seinem Team sorgt er ehrenamtlich in Heiligendamm und Umgebung für Sicherheit im Wasser und ein Land.

00:13:18: Von Jetski bis Fackelschwimmen zeigen die Kollegen, wie modern und auch leidenschaftlich Wasserrettung heute ist.

00:13:25: Und wir ziehen Fazit.

00:13:27: Eine Saison, die zwar wenige Einsätze brachte, aber umso mehr gezeigt hat, wie wichtig Engagement im Ehrendamt

00:13:34: ist.

00:13:35: Wir haben dieses Jahr die Wehre eingeführt.

00:13:37: Das ist ein System, das mit der Leitstelle verknüpft ist.

00:13:40: Dort werden wir alarmiert und bekommen die exakten Koordinaten des Unfallortes.

00:13:46: Und dann können wir uns hinnavigieren lassen mit unseren Mobiltelefonen.

00:13:50: Das hat auf jeden Fall die Arbeit erleichtert bei uns.

00:13:54: Als Polizist bin ich aber amt da und da habe ich natürlich das Privileg Sonderurlaub zu genießen.

00:13:58: Ein paar Tage sind das im Jahr.

00:14:00: Das müsste natürlich auf andere Berufsgruppen ausgeweitet werden, um das Ganze ein bisschen transparenter zu machen und vor allem auch Gleichberechtigung steht da am Vordergrund.

00:14:10: Also warum sollten Beamte Sonderurlaub für Ehrenamt bekommen und andere Mitarbeiter nicht?

00:14:16: Wir holen die Menschen nicht nur ab, wir holen sie raus.

00:14:19: Raus aus der Situation, also aus dem Gefühl, alleine zu sein.

00:14:24: Ob Dialyse, Tagespflege oder Arzttermin.

00:14:27: Der Fahrdienst des Roten Kreuzes bringt Menschen nicht nur ins Ziel, sondern mitten ins Leben zurück.

00:14:34: Christian Enns kennt die Gesichter hinter jedem Fahrplan und zeigt, wieviel Nähe und Teilhabe selbst in einer halben Stunde Fahrt stecken.

00:14:42: Ich war mit ihm unterwegs.

00:14:43: In jedem Namen steckt auch eine Geschichte.

00:14:46: Es ist eine gewisse Routine, aber es ist auch ein Stück Leben.

00:14:51: Wenn ich ehrlich bin, das ist eigentlich das, was den Job ausmacht.

00:14:55: Die Gesichter, die Geschichten.

00:14:58: Wenn ich hier lege an einen älteren Herrn, den hat wir damals regelmäßig zur Krebsbehandlung gefahren.

00:15:05: Am Anfang war er sehr still, fast verschlossen, wegte er.

00:15:10: Aber mit der Zeit hat man uns so ein Gespräch während der Fahrt.

00:15:13: Irgendwann redet er auch über sein Leben, über seine Familie, seine Sorgen, Ängste.

00:15:19: Und irgendwann hat er noch mal zu mir gesagt, dass ich der Einzige bin, mit dem er noch richtig reden kann.

00:15:26: Das hat mir auch gezeigt, wie viel Nähe und Menschlichkeit auch in dieser Arbeit steckt.

00:15:31: Kreuz

00:15:32: und Quer.

00:15:33: Der Podcast ist DHK in Mecklenburg-Vorpommern.

00:15:37: Wir treffen uns zweimal im Monat hier.

00:15:39: Zusammen reisen wir durch die Vielfalt unseres roten Kreuzes.

00:15:43: Du willst dabei sein?

00:15:44: Dann melde ich bei mir.

00:15:45: Lass uns zusammen auf diese Höhereise gehen.

00:15:48: Bereit?

00:15:49: Dann freue ich mich auf deine Geschichte in Kreuz und Quer.