00:00:05: Rhythmuskontrolle durchführen.
00:00:08: Weil das Leben ist... Wir haben es mal einmal.
00:00:13: Weißt du, warum ich diesen Podcast mache?
00:00:16: Weil ich zeigen will, was unser rotes Kreuz wirklich ist.
00:00:20: Jenseits der Sirenen, Blutkonserven, jenseits von Pflegebetten.
00:00:24: Und weil Engagement gehört werden muss.
00:00:27: Es sind die Menschen, die Kollegen, die mich bewegen.
00:00:30: Die, die anpacken, trösten, retten.
00:00:33: Die, die nicht quatschen, die die machen.
00:00:36: Zwei Jahre kreuz und quer, dreienfünfzig Geschichten, die verbinden, dreienfünfzigmal durfte ich dabei sein, in Kitas, im Hospiz, auf Rettungswegen beim Minister.
00:00:47: Ich habe gestaunt, gelacht, geschluckt und oft gedacht, ja, genau deshalb mache ich das.
00:00:53: Und du, du warst dabei.
00:00:55: Danke.
00:00:57: In zwei Recap-Folgen nehme ich dich nochmal mit.
00:01:00: Knackig und sportlich versprochen.
00:01:03: Für dich, uns eine besondere Höherauswahl.
00:01:06: Das darf dann ein gelungener Abschluss dieses Podcastjahres werden.
00:01:12: Zurück zu Augenblicken, die zeigen, wieviel Herz in unserem Kreuz steckt.
00:01:17: Also, komm mit, das ist Teil eins.
00:01:20: Lass uns noch einmal reisen, Kreuz und quer durch unser Land.
00:01:24: Bereit?
00:01:25: Dann hopp!
00:01:26: Ich bin Antje.
00:01:28: Das hier ist mein Herzensprojekt.
00:01:30: Gemeinsam mit dir und den Kollegen will ich der Welt zeigen, was wir alles Gutes tun.
00:01:46: Wenn wir als MTF unterwegs sind, geht darum, Menschenleben zu retten.
00:01:55: Eine medizinische Einheit, die bei Großschadenslagen, wie zum Beispiel einen Massenunfall auf der Autobahn, zum Einsatz kommt.
00:02:02: Anja Maner engagiert sich dort seit Jahren ehrenamtlich.
00:02:07: Für die MTF war sie im Ahrtal.
00:02:09: Du erinnerst dich?
00:02:11: Die Flutkatastrophe.
00:02:14: Emotionale Folge.
00:02:16: Wenn Anja die Augen schließt, riecht und denkt sie.
00:02:20: Wir sind Streife gelaufen und haben eine Betroffene vor der Haustür getroffen.
00:02:28: Sie erzählte beispielsweise, dass sie mit ihrer Tochter ins obere Stockwerk geflüchtet wäre.
00:02:32: Sie hörte, wie das Wasser eindrang, wie die Glasscheiben zersprangen, wie das Geschirr kaputt ging, Möbel aneinander stießen.
00:02:46: Und ja, das Wasser auch immer höher stieg und wie bedrohlich und angsteinflößend das Ganze ist.
00:02:54: Und ich weiß noch, wie ich so für mich gedacht habe damals, ja, man sieht es im Fernsehen so etwas, aber man sieht es ja nur.
00:03:02: Und all das, was noch am Sinn ist, eindrücken, dort passiert eben diese Geräusche und auch diese Geräusche.
00:03:09: Das erfasst man so gar nicht.
00:03:11: Während unserer Einsatzzeit ist ein furchtbarer Gestank dort vor Ort war.
00:03:16: Es war sandig, es waren dreißig Grad draußen.
00:03:20: Wir alle, das Bedürfnis hatten bei dreißig Grad, freiwillig eine FFP-Zweimaske zu tragen.
00:03:25: Wir wissen alle, was das bedeutet, eine FFP-Zweimaske bei dreißig Grad zu tragen.
00:03:31: Man geht manchmal nach Hause und hat jede Menge erlebt.
00:03:34: Schönes, nicht so schönes.
00:03:36: Und muss dann versuchen, für sich selbst einen Weg zu finden.
00:03:40: Mein Kollege Holger.
00:03:42: Holger Janker ist Notfallsanitäter.
00:03:45: Sein Arbeitsplatz, den Rettungswagen.
00:03:47: Ein Job voller Vielfalt.
00:03:49: Von Routine bis Ausnahmezustand.
00:03:52: Verhaftig.
00:03:53: Du wählst die Einsatzzweige und er ist einer der ersten vor Ort.
00:03:57: Seine Arbeit ist fordernd und erfüllend zugleich.
00:04:00: Eigentlich ist es der beste Job der Welt.
00:04:02: Man geht zu Arbeit, man weiß nicht, was einen erwartet.
00:04:04: Es wird spektakulär oder entspannt.
00:04:07: Das macht den Beruf so unheimlich interessant.
00:04:10: Das Arbeiten mit dem Menschen, an dem Menschen und diese Vielseitigkeit.
00:04:16: Für mich ist es der beste Job der Welt.
00:04:18: Und besser geht es ja gar nicht.
00:04:20: Aber wichtig ist, dass man den Abstand bewahrt.
00:04:22: Das eine ist der Job.
00:04:24: Und das andere ist man selber und die Persönlichkeit.
00:04:27: Und da muss man sehen, dass man seinen Weg findet.
00:04:30: Die spazieren nicht, die schwimmen.
00:04:32: Und also was, was man ... ja.
00:04:34: seine Gedanken noch frei halten kann.
00:04:36: Und da austauschen die Kollegen zu den einzelnen Sachen ist auch mal ganz, ganz doll wichtig.
00:04:40: Und dann funktioniert das eigentlich ganz gut.
00:04:41: Bis jetzt, toll, toll, toll.
00:04:43: Der Mann, dem das Auto gehörte, hat ihm sogar noch seine Cappy.
00:04:46: Also, man kriegt so eine Cappy, wenn man so ein Lamborghini kauft, dass man so zwingend im Club ist, hat er ihm noch geschenkt.
00:04:52: Und die haben sie tatsächlich nachher bei der Beäldigung ihm auch mitgegeben.
00:04:58: Also, das war wirklich, da haben wir auch alle geheult vor Freude.
00:05:02: Erinnerst du dich an diese Folge?
00:05:05: Ich sage nur grüner Lamborghini.
00:05:07: Wir waren im Hospiz an der Seenplatte.
00:05:10: Da reagieren viele erst einmal zurückhaltend, wenn sie das Wort Hospiz hören.
00:05:16: Doch sterben gehört zum Leben.
00:05:18: Katharina, wenn man Schröder, zeigt, dass Hospize Orte der Menschlichkeit sind, voller Geborgenheit, Geschichten und ganz viel Leben und, und ja, Lachen.
00:05:29: Also natürlich wird auch geweint, auch wir weinen mal.
00:05:33: Aber wir versuchen halt das Leben, soweit es geht, mit hier reinzubringen einfach.
00:05:37: Und zum Beispiel, wenn jetzt draußen Karneval oder Fasching gefeiert wird, wird das auch hier drin gefeiert.
00:05:43: Oder wir machen Schlagercafé, wo die Chefin sich dann auch mal in Kostümen als Andrea Berg verkleidet und noch Crabic Show macht.
00:05:50: Also das haben wir auch schon alles gemacht.
00:05:52: Und es ist ohne dafür, dass sie gestern noch was zu lachen haben.
00:05:57: Ein großes Ereignis, da kann ich mich erinnern, das war von einem Herrn, der in seinem Leben immer so ein Adrenalin-Junkie war.
00:06:04: Und das hat er auch gesagt und hat gesagt, er hat sich immer alles erfüllt, sei es aus dem Flugzeug zu springen oder sonst was zu meinten.
00:06:13: Das Einzige, was halt offen geblieben war, war, einmal in so einem Rennwagen, also entweder in einem Lamborghini oder einem Ferrari mitzufahren.
00:06:21: Der Lamborghini ist vorgefahren, er kam dann mit dem Rollstuhl, wo er raus.
00:06:26: Die ganze Familie stand da, hat auch gefilmt.
00:06:29: Und er hat sofort angefangen zu weinen vor Freude und hat nur gesagt, ihr seid doch so ploppt.
00:06:34: Und dann sind die eine Runde durchwahren gefahren.
00:06:38: Und als sie wiederkam, ich glaub, nach einer halben Stunde, er ist auch nicht mehr ausgestingert, gesagt, ich bleibe hier.
00:06:44: Und er hat wirklich geheult vor Freude.
00:06:47: Schön, wenn die auch Wünsche erfüllen, ne?
00:06:50: Genau.
00:06:52: Also, wenn wir halt ... Eine vermisste Person suchen, wo wir wissen, es ist zeitkritisch, dann können wir auch mehr machen.
00:06:58: Das sagt Paul Remde.
00:07:01: Mit seiner Drohne ergänzt er die Rettungshundestaffel, behält von oben den Überblick und sucht dort, wo Menschen allein nicht hinkommen.
00:07:09: Also über Seen, Felder oder Gleisanlagen.
00:07:13: So wird Bevölkerungsschutz noch stärker.
00:07:16: Paul sitzt in Rollstuhl und zeigt, wie moderne Technik im Ehrenamt Leben retten kann.
00:07:21: Schapur.
00:07:23: Die Drohne kann viel, aber nicht alleine retten.
00:07:26: Aber wir unterstützen gerade in der Vermistensuche aktuell.
00:07:29: Das heißt, wir versuchen mit unserer Technik die Hunde, mit denen wir zusammenarbeiten, zu unterstützen, dass wenn personenabgängig sind oder den Weg nicht finden, dass wir den helfen können, wenn sie in einer Notsituation sind und hoffentlich rechtzeitig da sind.
00:07:43: In diesem Sinne kann die Drohne leben, retten, aber nicht alleine und nur in der Gemeinschaft.
00:07:50: Da muss man sagen, dass die Drohne für mich das beste Mittel ist.
00:07:53: Meine Frau ist schon lange mit unserem Hund aktiv in der Rettungshundestaffel.
00:07:58: Da war ich sofort Feuer und Flamme, weil genau das kann ich leisten.
00:08:02: Ich muss nicht selber über Stock und Stein, was mit dem Hund und dem Rollstuhl nicht ginge.
00:08:08: Aber mit der Drohne kann ich von einem normalen Platz steuern.
00:08:11: Die kann ich aus meinem Auto raussteuern.
00:08:13: Da kann ich viel machen.
00:08:15: Und das Handicap steht halt keineswegs irgendwie.
00:08:20: Im Wege.
00:08:21: Das DRK und dieses Ehrenamt gibt einen einfach so viel wieder, dass man einfach glücklich ist.
00:08:27: Was für ein schönes Gespräch zutritt.
00:08:30: Mit den Schwestern Maya und Maria Schulz aus Bad Oberan des Jugendgrutkreuzers.
00:08:36: Kinder und Jugendliche finden hier mehr als Gemeinschaft.
00:08:40: Sie erleben Menschlichkeit, lernen Verantwortung und wachsen über sich hinaus.
00:08:45: Aus kleinen Rotkreuzlern werden starke Persönlichkeiten.
00:08:48: und sogar neue Gruppenleiter.
00:08:51: Und das Schönste bei Wettbewerben, Gruppenstunden oder Ausflügen, spüren Sie, wie erfüllend es ist, füreinander da zu sein.
00:08:59: Wir engagieren uns für mehr Menschlichkeit, für ja Frühes.
00:09:06: Empathie empfinden, also wir fangen schon mal den Kindern an und freuen uns einfach zu sehen, wie empathisch Kinder sind und wie viel Wert das ist, gerade in der heutigen Gesellschaft auch.
00:09:17: Und das wollen wir einfach fördern und diesen Gedanken des roten Kreuzes weiterzutragen, dass es nicht irgendwann mal untergeht oder nicht mehr relevant sein sollte.
00:09:27: Das macht so viel Spaß und ist einfach so schön zu sehen, wie von dem kleinen Rotkreuzlehr, der erste Hilfe lernt, auf einmal einen Gruppenleiter wird, der seine eigene Gruppe leitet, der sich noch im Katastrophenschutz nebenbei engagiert.
00:09:41: Und das ist einfach das Schönste an der ganzen Arbeit.
00:09:45: Die Jugendhilfe sagt man immer ganz klassisch, Jugendhilfe ist dazu da, sich überflüssig zu machen.
00:09:49: Gunnar Quars zeigt, was Jugendhilfe wirklich ausmacht.
00:09:53: Dazu sein, wenn Kinder und Familien Halt brauchen.
00:09:57: Ob in der Kita, in Wohngruppen, mit Integrationshilfe oder im Notdienst.
00:10:02: Jugendhilfe bedeutet, ihnen Mut zu machen, ihre eigenen Stärken zu entdecken und ihren Weg zu finden.
00:10:09: Und das größte Ziel ist erreicht, sagt Gunnar, wenn sie so stark geworden sind, dass sie uns irgendwann nicht mehr brauchen.
00:10:15: Jedes Kind hat ein Päckchen mit sich zu tragen, weil wir reden ja über Kinder, die Gewalterfahrung haben, die Missbrauchserfahrung haben, die ... sehr viele Bindungsabbrüche haben und das macht ja was mit den Kindern.
00:10:32: Also jedes Kind hat seinen eigenen Rucksack, den er mitbringt, seinen eigenen Erfahrungen, Erlebnissen und Bedürfnissen und den nehmen wir uns halt an.
00:10:38: Jungen Hilfe jeder Tag ist anders.
00:10:41: Also das, was sich mir vornehmen passiert sowieso nicht, weil immer irgendwas ist.
00:10:45: Also es ist nie langweilig, es ist abwechslungsreich, man hat mit so viel unterschiedlichen Charakteren zu tun.
00:10:52: Man ist wirklich gefragt, seine eigene Kreativität an den Tag zu legen und so ein Mix zu finden, auch aus das, was man mal gelernt oder studiert hat und dass das spannende an der ganzen Geschichte.
00:11:04: Ich würde mir wünschen, dass die Menschen mehr aufeinander zugehen.
00:11:09: Ich finde mir so Freundlichkeit und denke immer so, Leute, haltet doch ein bisschen zusammen und seid nett miteinander.
00:11:16: Und dann ist ja auch alles viel leichter.
00:11:18: Das wünsche ich mir.
00:11:19: Kleiderkammer.
00:11:21: Das klingt nach alten Pullis und aussortierten Schuhen.
00:11:25: Aber bei Munika Wal aus Schwerin wird daraus etwas viel größeres.
00:11:30: Würde zum Anziehen, Geschichten zum Weitertragen und jede Menge Menschlichkeit.
00:11:36: Wer hierher kommt, geht nicht nur mit einer vollen Tüte nach Hause, sondern auch mit einem Lächeln, einem Großen.
00:11:42: Und dann wird jedes einzelne Stück in die Hand genommen, geprüft.
00:11:47: Hier in unsere Gale kommen nur Heile.
00:11:50: gepflegte und wirklich tragbare Kleidung.
00:11:53: Das sehe ich hier.
00:11:54: Und ich weiß, viele, die kommen sagen, bei ihnen gibt das so tolle Sachen, dann sage ich mir, ja, besser als im Geschäft.
00:12:02: Die gute Geschichte an der Sache ist, dass wir so elf auf einen Streich sind.
00:12:06: Das heißt ... elf Frauen bewältigen das hier.
00:12:09: Und alle sind so in dem Alter um die siebzig.
00:12:12: Und ich kann mich hundertprozentig auf alle verlassen und sie untereinander auch, sodass ich immer denke, das ist eine tolle Geschichte.
00:12:20: Wir müssen schon in den nächsten Jahren sicherstellen, dass wir Strukturen im Land haben, die den Sozialstaat ermöglichen.
00:12:26: Also bei der demografischen Herausforderung, die wir im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern haben, die Strukturen so anzupassen, dass das Personal auch dahin kommt, wo die Pflege gebraucht ist.
00:12:37: Ich habe mich ins Sozialministerium eingeladen.
00:12:40: Unsere Ministerin Stefanie Dreser steht für Themen, die unser Leben direkt prägen.
00:12:46: Krankenhausreform, Pflege, Ehrenamt.
00:12:49: In Kreuz und Quer sparen wir offen über Finanzierungslücken, über den Fachkräftemangel und über die Menschen, die unser Land tragen, Ehrenamtliche.
00:12:59: Ihr Ziel ist klar, Strukturen schaffen, die auch morgen noch funktionieren.
00:13:04: Und das macht sie mit einer seltenen Mischung aus Klarheit, Ehrlichkeit und echter Nähe zu den Menschen.
00:13:11: Mich begeistert einfach, mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die für eine Sache brennen, die begeistert sind.
00:13:17: Und das ist vielleicht dieses Nahbare.
00:13:19: Und ich bin auch so ein wirklich fröhlicher Mensch.
00:13:22: Tage, an denen ich schlechte Laune hab oder niedergeschlagen bin, die gibt es natürlich, aber selten.
00:13:30: Man darf keinen Blutspenden gehen, wenn man an dem Tag der Blutspende eine Zahnreinigung hatte.
00:13:36: Wusstest du das?
00:13:38: Und auch, dass eine Blutspende bis zu drei Leben retten kann?
00:13:42: Meine Namensfetterin Nicole Habermann hat viele Jobs ausprobiert.
00:13:46: Doch mit der Blutspende hat sie ihre Aufgabe gefunden.
00:13:49: Hier organisiert sie Termine.
00:13:51: Sie wirbt Spender und rett es Leben, auch beim Stadion in der Schule oder im Ortsverein.
00:13:56: Blutspende macht Leben möglich.
00:13:59: Kurzum, ein Peaks gleich große Wirkung.
00:14:03: Wann warst du das letzte Mal Blutspenden?
00:14:06: Erst mal brauchen wir in Deutschland jeden Tag fünf, zehn Tausend Blutspenden.
00:14:11: Wenn man das mal runterrechnet, sind das pro Minute elf Spenden.
00:14:15: Und am häufigsten, wie gesagt, brauchen das Krebspatienten.
00:14:18: Und in Deutschland gibt es eine Statistik, die besagt, dass ninety-vier Prozent der lebenden Bevölkerung in Deutschland Blutspenden wichtig finden.
00:14:29: Aber drei Prozent Spendeninhalt tatsächlich nur das Blut.
00:14:33: Es war mir eigentlich immer ein großer Wunsch, mich für die Gesellschaft zu engagieren.
00:14:38: Und ja, hab dann gesagt, so, ich wechsle jetzt noch mal die Branche tatsächlich und werde das Ehrenamt, was ich eigentlich wollte, zum Hauptamt machen.
00:14:49: Da hab ich ein Kind, das in Mathe relativ schwach ist, und es gab ... Den Punkt, an dem er gesagt hat, er möchte an dieser Stelle nicht mehr, er würde gerne auf ein Teppich in ein Raum gehen, noch bei dem Hund und bei mir, hat sich dort hingelegt mit seinen Aufgaben und Artur hat sich an seine Seite gelegt und sie haben quasi gemeinsam als Rechenpartner miteinander gerechnet und es für dem Umwelten leichter diese Aufgaben zu bewältigen.
00:15:15: Ich hab's ja nicht so mit Hunden.
00:15:16: Beim Laufen zumindest.
00:15:18: Doch Artur hat mich überwältigt.
00:15:21: Melissa Friedrich und ihr Labradur Arthur sind ein echtes Doh, einer von neunzehn geprüften Besuchshundeteams in MV.
00:15:30: Sie gehen genau dorthin, wo Nähe fehlt, also ins Fliegerheim, in die Schule und zu Menschen, die kaum noch sprechen.
00:15:37: Arthur legt sich einfach daneben, lässt sich streicheln und plötzlich wird Mathe leichter oder der Alltag.
00:15:44: Heller.
00:15:45: Da habe ich eine Situation aus einer behinderten Einrichtung im Kopf, wo Arthur einfach nur an der Seite setzt und das für diese Person Gold wert war, einfach nur streicheln zu dürfen, dazu sein, möglicherweise noch in irgendwelchen Erinnerungen zu schmelgen und den Moment zu genießen.
00:16:01: Was sie dir ja ausmacht, ne?
00:16:02: Ja.
00:16:05: macht die Begegnung zum Menschen aus.
00:16:08: Und auch, dass der Hund lernt, sich zurückzunehmen in den Situationen und nicht in den Raum kommt und sagt, hallo, hier bin ich.
00:16:13: Und das ist ganz, ganz wichtig, dass der Hund nicht reinpoltert, sondern der Mensch entscheiden darf.
00:16:17: Ich möchte die Nähe zulassen oder ich möchte sie nicht aber aufseiten.
00:16:20: Das Hund ist natürlich auch.
00:16:21: Aber das hat Art schon mir früh gezeigt, dass er gerne die Nähe haben möchte.
00:16:25: Kreuz und Quer.
00:16:28: Der Podcast ist DHK in Mecklenburg-Vorpommern.
00:16:31: Wir treffen uns zweimal im Monat hier.
00:16:34: Zusammen reisen wir durch die Vielfalt unseres roten Kreuzes.
00:16:37: Du willst dabei sein?
00:16:38: Dann melde dich bei mir.
00:16:40: Lass uns zusammen auf diese Höhereise gehen.
00:16:42: Bereit?
00:16:43: Dann freue ich mich auf deine Geschichte in Kreuz und Quer.